IVONNE LESSER-FUCHS
Kulturwissenschaftlerin & Philosophin & Autorin

"Wir könnten viele unserer planetaren Probleme in den Griff bekommen, wenn jeder einzelne von uns Schattenarbeit betreiben würde. Aber leider wird so etwas in den meisten Schulen nicht gelehrt."

"HÖRT AUF, DEN KINDERN MIT ROTSTIFTEN IN IHRE HAUSAUFGABENHEFTE ZU SCHREIBEN. SIE WISSEN SELBST WAS SIE NICHT KÖNNEN."
"Die Frage nach der Würde ist in asymmetrischen Verhältnissen von enormer Bedeutung."
Ivonne Lesser-Fuchs ist Kulturwissenschaftlerin und Philosophin, Autorin, Vorstandsmitglied des Erdkinderdorf e.V., Gründerin des Bildungsbiotop – eine Akademie für nachhaltige Bildung, sowie Sinus-Milieu-Expertin für jugendliche Lebenswelten. Als Mitglied verschiedener ehrenamtlicher Gremien, wie Schulen im Aufbruch engagiert sie sich für neue Bildungsperspektiven für Kinder und Jugendliche ebenso wie als Moderatorin verschiedener Podcasts, in denen sie mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in den Dialog und Diskurs über planetare und persönliche Themen sowie kulturelle Werte geht.
Philosophin
Zu ihren wichtigsten Themen gehören die Relationale Ethik, insbesondere Liebe und Beziehungen im 21. Jahrhundert, Kritische Männlichkeitsforschung (Critical Studies on Men and Masculinities CSMM), die Menschenwürde, Rechtsphilosophie, Wertebildung, New-Work-Konzepte und die Freiheit des Denkens sowie die Frage, wie man im digitalen Zeitalter die echte Verbindung zueinander nicht verliert.
Durch ihre Expertise im Bereich der strategischen Markenführung in Wirtschaftsunternehmen und Non-Profit-Organisationen und ihre Erfahrung als Geschäftsführerin einer reformpädagogischen Schule berät sie Schulen im Gründungsprozess und bei der Entwicklung von modernen Arbeits- und Organisationskulturen, Image- und Reputationsaufbau sowie New-Work-Modellen, die von Empathie, Menschlichkeit und Authentizität getragen sind.
Ivonne Lesser-Fuchs studiert Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Philosophie, Literaturwissenschaft und Geschichte an der Universität Hagen und besuchte Weiterbildungen bei Prof. Gerald Hüther zum Thema Potentialentfaltung, Katarina Saalfrank zur Bindungs- und Beziehungsorientierten Arbeit und Dipl. Pädagogin Heike Köhler zur Adler-Dreikurs-Methode. Als Autorin setzt sie sich mit gesellschaftskritischen und bildungspolitischen Fragestellungen auseinander. In ihren Texten verbindet sie kulturwissenschaftliche Analyse mit einer klaren Haltung für eine menschenzentrierte Kultur.
"Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung. Nicht auf Burnout."
"Ich glaube nicht an das Konzept
der bedingungslosen Liebe. Ich halte es sogar für sehr gefährlich."

